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Den Erfolg, den sich Sony mit Veröffentlichung der mobilen Spielekonsole PSP Go versprach, wurde bis heute bei weitem nicht erreicht. Zum einen ist die begrenzte Anzahl verfügbarer Spiele sicherlich verantwortlich für den Misserfolg. Zum anderen gibt es nur die Möglichkeit Spiele für die PSP Go zu bekommen, indem man selbige aus dem Online-Store von Sony kauft und auf das gerät lädt. Diese beiden Punkte dürften zusammen mit dem immer noch sehr hoch angesetzten Preis die ausschlaggebenden Gründe für den Misserfolg des Handhelden darstellen.
Selbst in Japan wird die 10 Jahre alte Playstation 2 häufiger verkauft als die PSP Go. Dennoch gab es bis heute leider keine starken Preissenkungen. Auch hat Sony bisher keine Preissenkungen angekündigt. Dennoch findet man vor allem im Internet immer wieder reduzierte Angebote. So findet man die weiße Version der PSP Go bei ‚Notebooksbilliger’ für 164,90 Euro und bei ‚Comtech’ für auch nicht wesentlich teurere 169,00 Euro.
Aus technischer Sicht hat diese mobile Spielekonsole dennoch einiges zu bieten. Die PSP Go ist enorm handlich und sehr leicht. Auch nach stundenlangem Spielen ermüden selbst ungeübte Hände kaum.
Um das geringe Gewicht und die geringen Maße zu erreichen musste Sony sich für ein kleineres Display entscheiden sowie auf das UMD-Laufwerk gänzlich verzichten. Auch der Akku fällt ein wenig kleiner aus und hat somit eine um eine Stunde verkürzte Spieldauer. Der eingebaute Kartenleser erkennt zudem ausschließlich Micro M2 Memory Sticks.
Da Sony selbst derzeitig große Erfolge mit der Playstation 3 hat und auch in naher Zukunft weiterhin haben wird, lässt sich aber auch ein kleiner Ausrutscher im Sinne einer nicht gut verkauften mobilen Spielekonsole relativ gut verkraften. Wir als Konsumenten können darauf hoffen, dass Sony auch aus Fehlern lernen wird und wir in Zukunft mit besseren Erfolgen auch im Bereich der mobilen Spielekonsolen durch Sony bereichert werden.

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